Reisebericht

EAMS / EURO AFRICA MIGRATION SOLUTIONS

Verbreiten Sie die Bemühungen von EuroAfrica Migration Solutions zu Unterstützen
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  

Gambia – ein kleines Land mit viel Potential

Traumstrände, größtenteils leer – Arme Menschen mit großen Herzen – Der Holzmann spricht deutsch – Krokodilwasser für die Fruchtbarkeit – Tiefe Verwurzelung in alten Naturreligionen – Dienstfrei wegen Straßenreinigung – die weißen Alcoholics
Eindrücke eines Zufallstouristen aus Würzburg

Eigentlich wollte ich überhaupt nicht nach Gambia, sondern eine Kombination von Rundreise und Badeurlaub im Senegal machen, in einem der schönen Clubhotels am Meer, wo schon viele meiner Bekannten waren. Aber leider sind diese Hotels inzwischen wegen politischen Unruhen geschlossen. „Fliegen Sie eine Viertelstunde weiter“, sagte die Dame im Reisebüro, “da liegt Gambia, das ist noch sicher und hat die gleichen Strände und der Senegal ist auch außen herum!“
Wer aber weiß schon auf Anhieb Genaueres über Gambia? Auch ich musste mich erst einmal ein wenig schlauer machen. Verwechselt wird das Land häufig zunächst mit Ghana, das aber erheblich größer ist und ein ganzes Stück weiter südöstlich liegt, also schon um den Bauch von Westafrika herum. Tatsächlich ist Gambia komplett vom Senegal eingeschlossen, hat aber einen ca. 80 km langen Küstenstreifen und zieht sich ca.180 km nach Osten ins Landesinnere, wie ein Wurm ins senegalesische Land. Der wirkliche Wurm aber ist der riesige Gambia-Fluss, an dessen nördlichen und südlichen Ufer sich das kleine Gambia, der kleinste Staat im großen Afrika, anschmiegt, jeweils nur zwischen 20 bis 40 km breit.

Erste Informationen und Eindrücke

Nach acht Stunden Flug über Brüssel mit Zwischenlandung in Dakar/Senegal landeten wir auf dem Flughafen Yundum, ca. 10 km südöstlich der Hauptstadt Banjul und wiederum ca.10 km von der Küste entfernt und befanden uns in einem exotisches Land, im kleinen Gambia mit traumhaften Stränden, einigen schönen Hotels an der Küste, meist unter holländischer oder schwedischer Regie, aber bitter- bitterarm. Die Menschen abseits der Küstenregion im Busch leben karg, ja mehr als karg, wenn die Trockenperiode zu lange anhält. Dennoch sind sie froh und betteln nicht. In den Busch-Schulen wurde ich ein wenig traurig, als ich die Kinder sah, kaum Licht in den dunklen Schulhütten, Kerzen, Bleistift, Papier sind absolute Mangelware. Der Unterricht findet fast nur mündlich statt, es wird viel auswendig gelernt, was allerdings der kognitiven Entwicklung keineswegs abträglich ist. Das Essen ist mehr als bescheiden, meist nur einmal am Tag, was die Bewohner halt aus dem trockenen Boden hinter ihren klei-nen, meist runden Holzhütten herausholen. Aber fröhlich haben sie uns Lieder vorgesungen die quicklebendigen und geistig sehr regen Schüler in der Schulhütte, dass einem das Herz aufging. Ob der Inhalt auch so fröhlich war – ich weiß es nicht.

Alle Schüler und somit auch viele Einwohner sprechen außer verschiedenen, völlig unter-schiedlichen Stammessprachen ein wenig Englisch, zumindest das sog. Touristenenglisch mit den Touristen, so denn welche da sind. In unserem Hotel mit einem Traumstrand, nur knapp sieben bis acht Kilometer südlich der Hauptstadt Banjul, die auf einer Insel liegt und sich des-halb nicht ausbreiten kann, und am südlichen Ende von Serekunda, einer nicht enden wollen-den Strandstadt, waren außer uns drei nur sechs oder sieben weitere Deutsche da, davon aber vier von einer Projektgruppe zur schulischen Förderung von Mädchen, also gewissermaßen halbamtlich. Mandinka ist die meist gesprochene Sprache (nicht Dialekt!), dann folgt Wolof (widerum eine eigene Sprache und kein Dialekt!), das im Senegal seine größte Ausbreitung hat und auch heute noch die Handelssprache ist, und dann, je nach geografischer Lage, Fulfulde und zahlreiche weitere, teils wiederum völlig verschiedene Sprachen.

 

Schrittweises Erfassen der anderen Welt

Im Hotel findet sich auch der eine oder andere Angestellte, der ein wenig deutsch spricht – alles nur vom Zuhören und „Reden“ mit den Touristen. So überraschte mich ein Angestellter mit folgendem Satz in deutscher Sprache, der wegen der nicht schließenden Badezimmertür kam und sich mit “Ich bin der Holz-Mann” vorstellte. Das Lachen verging mir, als ich spürte, wie ernst er das meinte. Er – und nur er in der großen hügeligen Hotelanlage – war zuständig für Holz und alles, was mit Holz zu tun hatte. Darauf war er sehr stolz und darauf legte er auch größten Wert. Aufgrund seiner Deutschkenntnisse, die er nur von Touristen hatte – er konnte kaum lesen oder schreiben – “unterhielt“ ich mich öfters mit ihm und erfuhr so auch Manches von ihm, was nicht im Reiseführer steht. Halbtot lachten sich die Stubenmädchen, die weder Deutsch noch Englisch verstanden, als ich anscheinend eine Art Veitstanz aufführ-te, um zu demonstrieren, wie der Staub auf mich herunterfällt, wenn ich den riesigen, aber total verstaubten Ventilator anmache. Analog zum “Holzmann“ wurde dann natürlich der “Elektrisch-Mann” geholt, der – und wiederum nur er – war für alles Elektrische zuständig, auch wenn es nur das Staubwischen im Gitter des Ventilators war. Die Stubenmädchen mussten zuschauen.

Die Menschen (90 % Moslems, 9 % Christen, die in der Umgangssprache “the Alcoholics” genannt werden, weil sie Alkohol trinken dürfen) leben friedlich zusammen und respektieren auch die versch. Feiertage. Aber alle sind auch noch tief, erstaunlich tief in ihrem Jahrhundert-tealten Glauben bzw. in ihren uralten Naturreligionen verwurzelt und glauben an die versch. Geister und Götter, insbesondere an die Wetter- und Fruchtbarkeitsgötter. So pilgern viele zu dem großen Tümpel mit den “heiligen Krokodilen“ ganz in der Nähe unseres Hotels, schütten sich das “heilige” Wasser über den entblößten Oberkörper und murmeln ihre Gebete für die Fruchtbarkeit auf den kargen Feldern. Vor allem aber beten sie für ihre eigene Fruchtbarkeit, wie uns unser Taxifahrer erklärte, denn die zahlreichen Kinder von den durchschnittlich zwei Frauen (mehr kann sich ein Durchschnitts-Gambier nicht leisten) sind die einzige Alters vor-sorge. Eigentlich haben alle mindestens 2 Religionen, die islamische oder christliche und dann ihre uralten Stammesreligionen. So hat mich auch die Tatsache bedrückt , dass 2/3 aller Frauen und Mädchen, in den Buschregionen eigentlich alle, immer noch genital verstümmelt sind und werden. Für uns Europäer unbegreiflich, dass die Frauen, die selbst als kleine Mädchen dieses Trauma erleben mussten, später wiederum ihre eigenen Töchter oder Nichten blutig und je nach Stammeszugehörigkeit bis zum Brutalsten verstümmeln – damit sie “rein“ bleiben. Zwei ansonsten sehr fröhliche Zimmermädchen, die wir einmal daraufhin ansprachen, fingen plötzlich an zu weinen. Wir wechselten sofort das Thema. Ich musste an den preisgekrönten Film „Die Wüstenblume“ mit Waris Dirie denken.
Leider leben die Einwohner nur von einem auf den anderen Tag und betreiben keine Nachhall-Tätigkeit. Der Urwald ist bis auf kleine Teile gerodet, die Holzschnitzer beziehen ihre Hölzer inzwischen aus dem benachbarten Senegal, die typische afrikanische Tierwelt ist ausgerottet. Zum Glück dürfen Moslems kein Schweinefleisch essen, sonst gäbe es auch keine Warzen-Schweine mehr, die ab und zu vor uns über den staubigen Pfad huschten. Schattenspendende Bäume und Büsche im Busch werden abgehackt, um Brennholz für die Nahrungszubereitung zu haben. 5 Arbeiter hackten vor unserem sehr schönen Balkon mit Meerblick zwei große Palmen ab – einen ganzen Tag lang mit viel Diskussionen, nach welcher Seite sie fallen sollen und wie. Aber Zeit hat man, und vor allem, man hat Beschäftigung. Am Abend fielen die Palmen dann schließlich. Mir hat es weh getan. Zum Glück gelten die riesigen, auch in unserer Hotelanlage zahlreichen und beeindruckenden Boabab-Bäume als mystisch, in deren Äste sich zahlreiche Affen (Meerkatzen wurde uns gesagt) lauthals und übermütig tummeln und auch über die Balkone in die offenen Zimmer springen.
Viele Angestellte laufen täglich 5 km und mehr aus dem Busch ins Hotel (sie sind ja froh, dass sie überhaupt dort arbeiten dürfen!) und abends zurück. Auf meine Fragen, warum sie nicht wenigstens ein Fahrrad nehmen, erhielt ich immer die gleiche Antwort “kein Geld”. Das wenige Geld (Trinkgeld !!) müssen sie abends ihrer Frau bzw. ihren Frauen abliefern, denn sonst wenden sich diese anderen Männern zu, die mehr Geld mitbringen, wie uns “Happy-Alex“ sagte, der so genannt wurde, weil er immer lachte, wenn er kalte frisch ausgepresste Fruchtsäfte am heißen Strand verkaufte. So haben er und viele Angestellte überhaupt keine Frau oder keine Frauen mehr, wohl aber alle wegen der späteren Altersvorsorge mehrere Kinder, die von den Großeltern bzw. der Großfamilie großgezogen werden.

Im Land unterwegs

Trotz allem aber erstaunte mich immer wieder die natürliche Fröhlichkeit der Menschen. Sie scheinen mit sich und dem Tag, an dem sie leben, zufrieden zu sein. Vielleicht bleibt ihnen auch nichts anderes übrig! Dass Fremde in ihrem Gebiet (im Busch) unterwegs sind, wird teils noch mit Trommeln verbreitet (in entlegenen Gebieten kein Strom- geschweige denn Internetanschluss), so dass an jedem Kral, wo wir vorbei kamen, schon Bewohner und vor allem Kinder am Weg standen und uns zuwinkten – mit frohen, aber auch erwartungsvollen Augen. Die Armut be-drückte mich. Mit Geld können sie im Busch nicht viel anfangen. So verschenkten wir der Reihe nach alle Kleidungsstücke, die wir als Wechselkleidung für mitgenommen hatten. Hochgeschätzt waren Kerzen für die dunklen Hütten, Papier für die größeren Schulkinder zum Schreiben, Bleistifte, Kugelschreiber, Buntstifte – aber das wussten wir leider vorher nicht. Aber der Fahrer des riesigen Trucks, auf dessen Ladefläche wir auf Holzbänken saßen, hatte welche dabei. Da die Schulen, meist privat betrieben, Geld kosten, müssen sehr viele Kinder nach 4 Grundjahren abbrechen.
Jetzt wird mir auch verständlich, warum die in Privatschulen an der Küste ausgebildeten Gambier, die z.T. später in Europa studieren, nur zögernd zurück wollen, wo sie eigentlich dringendst gebraucht würden. Abgesehen vom Verdienst sehen sie sich hier, also daheim, gegen eine Wand von uraltem tiefen Aberglauben anlaufen, der noch Generationen anhalten wird. Notwendige Malaria-Tabletten werden in der Regenzeit oder in den feuchten Sumpfge-bieten des Gambiaflusses nicht genommen, weil die Bewohner einmal kein Geld haben und zum anderen aber ihren Pflanzenextrakten mehr vertrauen, was ja gar nicht schlecht, aber im Ernstfall zu wenig ist. Sie vertrauen vor allem ihren Gebetsritualen und den verschiedenen dafür zuständigen Geistern. Sie benutzen auch kaum Moskitonetze wie wir Ausländer in den Hotels im Sommer bei der Regenzeit. Kein Wunder, wenn auch heute noch viele Bewohner regelmäßig hochfiebrige Malariaanfälle bekommen und – da unbehandelt – letztlich daran sterben, insbesondere Kleinkinder.
Trotzdem hat das Land, wenn es nicht noch mehr korrupt wird, eine Zukunft. Der islamisch geprägte Präsident scheint zumindest zu begreifen, dass ein Teil der Menschen in den Hotels Arbeit und somit Beschäftigung hat, auch wenn der Verdienst lächerlich ist. Wir gaben am Anfang aus Unkenntnis des Geldwertes den Angestellten, von denen es sehr viele gibt, was manchmal auch bedrängend wirkte (man ist keinen Augenblick allein), Trinkgelder, die einem Tageslohn und mehr entsprachen. In der Küche gibt es keine Spülmaschine, in den Waschhüt-ten keine Waschmaschinen, damit eben die vielen Angestellten etwas zu tun haben – und da ist auch immer allerhand los, und es wird viel gelacht. Das Essen war gut, manchmal ein wenig afrikanisch – aber dafür is(ß)t man ja in Afrika! Die frisch ausgepressten Fruchtsäfte waren super und am heißen Strand ein Labsal. Man gab gerne ein gutes Trinkgeld und erfuhr dafür – gestenreich erzählt – die gesamte Familiengeschichte. Um dem Unrat in den Straßen einigermaßen entgegenzuwirken, haben die Angestellten/Beamten freitagsfrüh frei und müs-sen dafür den Straßenanteil an ihrem Haus/Bewohnung/ Behausung reinigen.

Übrigens ist die Mündungsregion des Gambia-Flusses die Stelle, wo ab dem 15. Jhd. die größten Sklaventransporte nach dem gesamten amerikanischen Kontinent stattfanden und zwar über die Kapverdischen Inseln, wo die bedauernswerten Kreaturen nochmals in größere Schiffe umgeschichtet wurden. Bei einer Besichtigungsfahrt auf dem Fluss nach James Island (eine Insel im Fluss) kann man die Reste der ehemaligen Kerkeranlagen mit den Eisenringen und Ketten sehen und besichtigen. Der Chef oder Manager unseres Hotels, ein Holländer, sagte mir, dass in den letzten Jahren immer häufiger Schwarz-Amerikaner kommen, um nach ihren ethnischen Wurzeln zu suchen.
Der Gambia-Fluss wird im Mündungsgebiet bis zu neun Kilometer breit. Wir konnten – vielleicht auch wegen der etwas dunstigen Luft – nicht das andere Ufer erkennen. Der Fluss hat für die Einwohner in etwa die Bedeutung, die früher der Nil für die Ägypter hatte, wenngleich durch die Mangrovenwälder links und rechts der agrarmäßig Überflutungseffekt des früheren, noch nicht ausgebauten Nils nicht gegeben ist. Aber der Fluss gibt Arbeit und Nahrung. Am Morgen herrscht drangvolle Enge an der großen Fähre im Hafen von Banjul, um zur Arbeit ans andere Ufer oder nach Senegal zu gelangen. Das Deutsche Auswärtige Amt rät aber von einer Benutzung ab, da sie wegen Überfüllung und mangelhafter Wartung (man sieht es regelrecht) hin und wieder untergeht. Delphine kann man bis zu 50 km landeinwärts im Brackwasser sehen, wo auch Ebbe und Flut noch bemerkbar sind.

Land mit Potenzial

“Salam aleykum“ (der Friede sei mit Dir/Ihnen) ist die alle Sprachen und Dialekte übergreifende Begrüßung, worauf jeder sofort mit “Maleykum salam“ (mit Ihnen/Dir sei der Friede) antwortet. Das Wort “dukkaree“ (bitte) wird nur ganz selten und nur in wirklich dringenden Fällen gebraucht, weil es für die Mandinko eine Selbstverständlichkeit ist zu helfen. Aber mit “abaraka“ (danke) gewinnt man schnell Freunde.

Ich gönne den Menschen in Gambia ihre Sonne, ihr Meer, das ihnen täglich Arbeit und Nahrung gibt, und ihren blauen Himmel, der uns allerdings öfters nicht so blau und klar wie etwa auf den Kapverden oder in Namibia erschien, sondern durch den feinen aus der Süd-Sahara kommenden und mit Wüstensand durchsetzten Wind mehr gräulich.
Apropos Namibia oder Kenia/Tansania oder Mexiko und Kuba, wo ich die letzten Jahre war: Zivilisatorisch, weniger kulturell, gibt es da in Gambia – ohne den Bewohnern zu nahe treten zu wollen (aber das wissen sie alle selber) – noch viel aufzuholen. In ihrem Küstenstreifen aber steckt Potenzial. Schlimm wird es nur, wenn – wie z.B. in den letzten beiden Jahren wegen der Ebola-Gefahr – die Touristen ausbleiben.

Gambia im Überblick

Lage: Westafrika, umgeben vom Senegal
Größe: 11.300 km² (etwa Niederbayern)
Staatsform: Islamische Republik; (noch) keine Repressalien gegenüber anderen Religionen; Frauen dürfen sich nach Belieben bekleiden
Religion: 90 % Muslime, 8 % Christen (meist kath., ca. 45.000); allgegenwärtig jedoch zusätzlich uralte indigene Religionen
Hauptstadt: Banjul
Einwohner: 1,8 Millionen (München 1,4), sehr arm, aber höflich, freundlich, stets hilfsbereit
Landessprache: Offiz. Englisch, Umgangs- und Handelssprache aber Wolof und Mandinka
Alphabetisierungsquote: 45 %
Zeitverschiebung: -1 Stunde im Winterhalbjahr
Währung: Dalahsi; 1 Euro entspr. etwa 50 GMD (Gambische Dalahsi)
Klima: Sahelklima, im europäischen Winter angenehmes Urlaubswetter,tropisch mit feuchtheißer Regenzeit von Juli bis Oktober (in dieser Zeit Moskitonetze über den Hotelbetten)
Verkehr: Rechtsverkehr seit der Unabhängigkeit
Wirtschaft: Wichtigster Export sind Erdnüsse; sonst keine Bodenschätze, hohe Arbeitslosigkeit, langsam steigender Tourismus
Einreise: Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Gambia für einen Aufenthalt bis zu 28 Tagen (Touristen) bzw. 7 Tagen (Geschäftsreisende) kein Visum. Die Aufenthaltserlaubnis wird bei Einreise kostenfrei erteilt.

 


  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
Scroll Up
EAMS is copy right protected!