Gesundheit

EAMS / EURO AFRICA MIGRATION SOLUTIONS

Frau Jacqueline Wildrich von Buschklinik aus Deutschland

Praktikantin Jacqueline Wildrich zeigt Euch Ihrer Buschklinik in Jahaly: Gelände, Wartehalle, Behandlung, Apotheke, Labor, Station und das Gästehaus für Besucher und Praktikanten. – Volunteer Jacqueline takes you on a conducted tour of Jahaly Health Centre: clinic compound, waiting hall, pharmacy, consultation, lab, main ward and the guesthouse for visitors and volunteers. (German only) Infos Praktikum: http://buschklinik.de/praktikum

 

Zu wenig Medikamente in die Spitale in Gamba

Die Menschen sterben unnötig wegen Krankheiten, die sehr gering sind und Heilung haben.

Kaum Medizin und fast keine medizinischen Geräte.

Hier appelliere ich auch an die gesamte internationale Gemeinschaft für Ihre Großzügigkeit und spende im Namen der Menschheit für die Männer, Frauen und Kinder Gambias, die sich keine Grundmedizin leisten können und deren Ärzte nicht über die richtigen Geräte verfügen, um die meisten Operationen durchzuführen .

 

 

 

Impfschutz:

Eine Impfung gegen Gelbfieber ist sinnvoll

Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt allen Reisenden außerdem einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch gegen Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging u.a.) kann darüber hinaus auch ein Impfschutz gegen Tollwut, und Typhus , möglicherweise auch gegen Meningokokken-Meningitis sinnvoll sein. Im persönlichen Beratungsgespräch mit einem tropen- und reisemedizinisch erfahrenen Arzt können diese Fragen entschieden werden.

Malaria:

Während und nach der Regenzeit steigt das Malaria-Risiko. Chloroquin Resistenz der vorherrschenden gefährlicheren Malariaart Plasmodium falciparum wurde gemeldet. Neben der Expositionsprophylaxe (Mückennetz, Repellentien, bedeckende Kleidung, Verhalten) ist für die meisten Reisenden auch bei einem Kurzaufenthalt eine medikamentöse Chemoprophylaxe indiziert. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.

HIV / AIDS ist in Gambia ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein lebensgefährliches Risiko bergen.

Prophylaxe: Durch hygienisches Essen und Trinken (nur frisch gekochte, keine lau aufgewärmten Speisen) und konsequenten Mückenschutz können die meisten Darminfektionen und andere tropische Infektionserkrankungen vermieden werden. Man sollte auch nicht in Süßwasser baden (Gefahr von Bilharziose, möglicherweise auch Krokodile).

Gesundheitsvorsorge: Die Grundversorgung ist zwar gewährleistet, aber nicht mit Europa zu vergleichen, da technisch und hygienisch oft problematisch. In ländlichen Gegenden fehlen oft auch europäisch ausgebildete, Englisch oder Französisch sprechende Ärzte. Reisenden wird deshalb ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung dringend empfohlen. Die deutsche gesetzliche Krankenversicherung deckt in Gambia entstehende Krankheitskosten nicht ab. Örtliche Krankenhäuser und Ärzte verlangen von Touristen Vorkasse. Es ist daher sinnvoll, eine eigene Reiseapotheke mitzuführen. Sonnenschutzcreme, Insektenspray und Tabletten gegen Magenverstimmungen gehören in die Reiseapotheke, diese sind in Gambia teuer und nur schwer erhältlich sind. Zu den staatlichen Krankenhäusern gehören das Royal Victoria Hospital mit Kinder- und Entbindungsstation in Banjul, ein Krankenhaus in Farafenni und das Bansang Hospital, das ca. 320 km flussaufwärts liegt. Das medizinische Forschungszentrum in Fajara (gegenüber der britischen High Commission) ist gut ausgestattet.

Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen), die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Daher sollten stets sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen durchgeführt werden. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist außerhalb der Stadtgebiete nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Milchprodukte aus ungekochter Milch meiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise ist zu vermeiden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

 

                  

 

 

 

 

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